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Montag, 12. Oktober 2015

Sprossen ziehen



Hallo! 
Heute gibt es kein Rezept für glutenfreies Essen, sondern ich möchte gerne eine Variante für den Winter zeigen, um frisches Grün auf den Teller zu zaubern. Der leichteste Weg um an frische, knackige, Sprossen zu kommen ist, sie selber zu ziehen. 

Es braucht nicht viel Platz, das Licht im Winter ist ebenfalls ausreichend, und man ist nach 3 bis 4 Tagen mit frischesten Sprossen versorgt. 


Am liebsten mag ich die Sprossen vom Bockshornklee. Die Samen muß man vor dem Keimen eine Nacht lang in Wasser legen.

Danach kann man sie zum Keimen in Keimschalen legen. Es gibt auch spezielle Sprossengläser oder Keim-Gläser. 
Ich hatte die gewässerten Samen noch bis vor kurzem auf feuchtem Küchenpapier liegen.
Jetzt benütze ich Keimschalen, die wie ein Turm übereinander gestapelt werden können.
Das ist praktisch, weil man so auf wenig Platz, verschiedene Sprossen ziehen kann.


Das wichtigste beim Sprossen ziehen ist die Hygiene. Man sollte die keimenden Samen mindestens 2mal am Tag, in einem Sieb, oder der Keimschale, gut unter fließendem Wasser abspülen.

Kresse

Bockshornklee Sprossen

Die fertig gezogenen Sprossen schmecken im Salat, in der Suppe, mit anderem Gemüse eingepackt in Wraps, oder auf dem Brot. :)



Liebste Grüße zu euch!



Kommentare:

  1. Danke für den Beitrag. Jetzt weiß ich endlich, warum meine Sprossen immer schimmeln und ich das Ziehen aufgegeben habe. Ich wusste nicht, dass man sie abspülen muss während der Zucht!

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    1. genau deshalb habe ich wieder damit aufgehört. mir ist das zuviel getue. kresse ist robuster, die ziehe ich ganz regelmäßig, auch im sommer. dafür habe ich zwei kleine keimschalen (aber nichts aus plastik,
      weil das noch schneller "verschleimt) und immer frische stengelchen hier. der blogpost ist lange vorbereitet, dann bin ich zu schnell auf der klamotten-schiene gelandet. alfa-alfa kaufe ich im bioladen und in der metro. frisches vollkronbrot, butter, salz und sprossen - das ist für mich das ideale frühstück.
      lg bärbel ☼

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    2. Ja stimmt, man muß da schon darauf achten immer alles abzuspülen, die Sprossen und die Keimschalen sauber zu halten. Habe tatsächlich etwas gezögert den Beitrag, als er fertig war, nach draussen zu schicken. Weil erstens gibt es Sprossen im Bio Markt zu kaufen, zweitens muß man Achtsam damit umgehen, was natürlich ein Getue nach sich zieht.
      Aber dann dachte ich das es hier her passt. Ich backe und koche des öfteren Sachen die man ansonsten kaufen würde. Die es aber glutenfrei eben nicht gibt, wie z.B. indisches Naanbrot. :)
      Insofern passt das Thema ganz gut. Ich glaube fest daran das ich im früherem Leben eine Küchenmamsell war, es geht nicht anders :D

      Danke für eure Kommentare <3 ,liebe Grüße!

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  2. Sehr interessant. Bei mir ist die Ansaat der Kresse bisher nicht gelungen. Ich muss das mal nach Deiner Anleitung versuchen. Danke!
    Liebe Grüße zu Dir von Anne

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  3. Ah, das ist sehr interessant. Werd ich gleich mal dem Papa weiterleiten :) der liebt es grün. Auch im Winter. Liebe Grüße Ela

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  4. das ist eine klasse Idee, das sollte ich glatt mal probieren :)
    Liebe Grüße!

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  5. Hach ist bei mir völlig in Vergessenheit geraten . Habe doch noch ein extra Glas dafür . Müsste ich nur mal wieder aktivieren :))
    LG heidi

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  6. Tolle Idee, das könnte ich such mal wieder machen. Wir essen gern Sprossen. Bockshornklee hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, danke für die Anregung.
    Danke auch für die Glückwünsche.
    Wünsch Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina

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  7. ... wo ich gerade dabei bin: ich habe vorhin ein paar Salatrezepte von 1804 (!) ausgegraben. Komplett ohne Sprossen, aber dafür mit "rothen Rüben". ;)

    http://esssen-3.blogspot.de/2015/10/s-wie-salat-anno-1804.html

    Viele Grüße von der Bunten

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